Ausbildung

Archäologie wird an den Universitäten und als Teilbereich in der Ausbildung zum Grabungstechniker gelehrt. An den Universitäten können verschiedene archäologische Fächer einzeln oder in Kombination als Bachelor- und als Masterstudiengang im Haupt- oder Nebenfach studiert werden. Eine weitere Qualifikationsstufe stellen die Promotion und die Habilitation dar. Neben der Habilitation ist der Weg in eine ordentliche Professur auch über die Juniorprofessur möglich.

Es gibt sowohl Studiengänge mit reiner archäologischer Ausrichtung als auch solche, in denen die Archäologie in Kombination mit anderen Studienfächern gelehrt wird. Ein wesentliches Element der Ausbildung sind die Lektüre und das vergleichende Sehen; die Anwendung alter und moderner Sprachen gehört zum Studium. Besonders wichtig sind zudem für die Objekt- und Landeskunde der Besuch von Sammlungen und Museen und Reisen in die entsprechenden Ländern und Landschaften.

Begleitend zum Studium können Praktika auf Ausgrabungen, in Museen, in Ämtern und in Archiven absolviert werden. An der HTW (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) ist Archäologie im Bereich der Grabungstechnik Teil der Lehre. Grabungstechniker kann man außerdem über eine handwerkliche Ausbildung mit anschließendem Aufbaulehrgang am Landesdenkmalamt werden.